Vanda Orchideen pflegen

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Heute möchte ich mich dem Thema Vanda Orchideen pflegen widmen. Und dies aus einem einfachen Grund: Ich habe mich nun selber erstmalig an die Pflege einer Vanda heran getraut. Bisher hat mich die überwiegend wurzelnackte Kultur – dazu weiter unten mehr – abgeschreckt.

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Nun bin ich aber auf ein neues Substrat gestoßen, welches bestens auch für Vanda und Verwandte geeignet ist. Und zwar spezielles Epiphytensubstrat, dass es beispielsweise beim OrchIDEENgarten Karge zu kaufen gibt.

Nun aber erstmal zurück zum Thema Vanda Orchideen pflegen. Was brauchen diese Orchideen? Welche Besonderheiten zeichnet sie aus? Und wie pflegt man sie erfolgreich? Das alles erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Luftige Wurzeln sind das A und O

Wie kaum eine oder sogar keine andere Orchidee hat die Vanda das Bedürfnis nach luftigen Wurzeln. Bekommen ihre Wurzeln nicht ausreichend davon reagiert sie äußerst schnell mit Fäulnis. Deshalb wird die Vanda wie auch ihre Verwandten Ascocentrum und Co.  am liebsten ohne Substrat kultiviert. Diese Art der Kultur nennt man auch wurzelnackt.

7 Kommentare

  1. Ich würde meine Vanda gerne in ein Glas setzen.Als Wasser würde ich Mineralwasser ohne Kohlensäure nehemen. Was haltet ihr davon?

  2. Hab ebenfalls 2 Vandeen in Orchitop. Allerdings mit groben 8-16 Colomi. Hierdrin befinden sie sich nun seit 4-6 Monaten. Die größere hat angefangen ein neues Blatt zu bilden, aber leider gefiel ihr die Umstellung zur dunkleren Jahreszeit nicht, sodass das neue Blatt stagnierte. Ich hab deswegen von Venso ein Kunstlicht hingestellt. Die kleinere Vanda bastelt gerade an neuen Wurzeln. Die braucht sie aber auch, da ich mit der verdammten Heizung die armen ziemlich gequält habe.
    Abmildern mit Holzbretter brachte hier leider nichts. Sämtliche Wurzeln außerhalb des Orchitops fanden wegen der verdammten Heizung an trocken zu werden.Nun stehen sie kühler und ohne Heizkörper im Umfeld.

  3. Die allermeisten Vandeen habe ich aus den Körbchen “befreit” und an einen Kunsstoffumantelten Draht befestigt. Die Ascoc. usw. werden in einem transparenten Topf kultiviert, der auch seitlich mit Löchern versehen ist. Ich nehme ausschließlich grobe Pinienrinde. Gedüngt wird sehr, sehr selten. Im Winter, d.h. von Ende Oktober bis Anfang Mai wird nur pro Tag eimal warm vernebelt. Ab Mai zweimal täglich.

    • Hallo Hans,

      danke für deinen Kommentar. Das klingt doch prima. Hast du Blüherfolge? Das ist ja immer der beste Indikator, ob es den Pflanzen gefällt :-). Es sei denn sie blühen aus Verzweiflung :-D.

      Liebe Grüße
      Jessica

        • Vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, das Epiphytensubstrat von Karge habe ich bei meiner Rhynchorides im Einsatz und bin bisher sehr zufrieden. Habe sie seit etwa einem Jahr und finde die Pflege so deutlich leichter.

          Liebe Grüße Jessica

        • Hallo Petra,

          Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe eine Rhynchorides in dem Substrat und das klappt echt gut. Würde empfehlen es einfach einmal auszuprobieren.

          Viele Grüße
          Jessica

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