7 Dinge, die Orchidee und Mensch gemeinsam haben

Orchideen sind uns Menschen gar nicht so unähnlich! Wie bitte, werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen, eine Pflanze soll mir ähnlich sein? Ja, was einige Vorlieben angeht, trifft dies wirklich zu. Ich habe für euch – natürlich nicht ganz ohne ein Augenzwinkern – 7 Dinge zusammen getragen, die Orchidee und Mensch gemeinsam haben. Viel Vergnügen beim Lesen und Staunen :).

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1. Orchidee und Mensch mögen die selbe Luftfeuchtigkeit

Schon mal in einem Raum mit extrem trockener Heizungsluft gesessen? Nicht angenehmen, oder? Der Mund trocknet aus, die Haut fängt mit der Zeit an zu spannen und man fühlt sich einfach nur unwohl. Auch Orchideen mögen trockene Luft nicht allzu gerne. Kein Wunder, stammen viele von Ihnen doch aus den tropischen und subtropischen Regionen unserer Erde, in denen immer eine recht hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Für das eigene Zuhause sollte man daher für Mensch und Orchidee einen Wert von 60 % relativer Luftfeuchte oder ein Stück darüber anpeilen. So fühlen sich Mensch und Orchidee gleichermaßen wohl. Die Wäsche im selben Zimmer aufzuhängen beispielsweise erhöht die Luftfeuchtigkeit. Für eure Orchideen erreicht ihr eine lokal höhere Luftfeuchtigkeit auch gut mit Fensterbankschalen.

2. Orchidee und Mensch mögen keine nassen Füße

Zumindest nicht dauerhaft. Wer mag schon den ganzen Tag in vom Regen durchnässten Socken und Schuhen herum laufen? Eben, das ist nicht schön. Und stellt euch vor, ihr müsstet die nassen Sachen noch länger an euren Füßen tragen, mehrere Tage oder gar eine Woche. Welch ein Graus. So geht es auch den Orchideen. Sie mögen es, wenn ihre Wurzeln nach dem Wässern schnell wieder abtropfen können und nicht dauerhaft Wasser in ihren Übertöpfen steht. Ist das doch der Fall beginnen die Wurzeln irgendwann zu faulen und es wird bedrohlich fürs Orchideenleben. Also auch bei den Orchideen immer an trockene Füße denken.

3. Orchideen und Mensch ist es im Winter draußen zu kalt

Während viele Orchideen sich im Sommer und auch noch im Herbst an einem schattigen Plätzchen im freien besonders wohl fühlen sieht das im Winter ganz anders aus. Nun ist es den meisten Orchideen, wenn nicht allen, draußen vor allem in der Nacht deutlich zu kalt und sie gehören unbedingt wieder nach Drinnen. Stellt euch zum Vergleich einfach vor, ihr müsstet die Nacht draußen sitzend verbringen. Trotz Kleidung würde euch irgendwann ohne Bewegung bitterkalt werden. Da ist es drinne doch um Längen gemütlicher. Nicht umsonst wird der Winter die gemütliche Jahreszeit genannt.

4. Orchidee und Mensch riskieren bei zu viel Sonne einen Sonnenbrand

Oh ja, nicht nur ihr, auch eure Orchideen können einen Sonnenbrand bekommen. Anders als der Mensch kann die Orchidee sich aber nicht mit Sonnencreme vor einem Sonnenbrand schützen. Einzige Möglichkeit: Die Orchidee erst gar keiner direkten Sonne aussetzen. Vor allem im Sommer nicht, da dann die Sonne auch schon zu frühen Tageszeiten echte Power haben kann und Orchideenblätter mitunter wirklich schnell verbrennen. Ein Zeichen für bereits zu viel Sonne kann sein, dass die Blätter deutlich heller werden, vom Grünen gehen sie dann fast schon ins Gelbliche. Spätestens jetzt solltet ihr euch um ausreichenden Sonnenschutz für eure Orchideen kümmern oder sie im Zweifelsfall umstellen.

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5. Zu wenig Licht macht Orchidee und Mensch krank

Der Mensch braucht das Sonnenlicht jedoch gleichzeitig für sein körperliches und seelisches Wohlbefinden. Zu wenig Licht macht auf Dauer krank und unglücklich. Auch die Orchidee braucht das Sonnenlicht, denn sie wächst mit Hilfe seiner Energie. Ohne ausreichend Licht kein Wachstum, keine Blütenbildung, kein gesundes Orchideenleben. Also bloß nicht aus Angst vor Sonnenbrand die Orchidee an einen dunklen Platz stellen, an dem sie gar kein Licht mehr bekommt. Das ist auf Dauer noch gefährlicher als einmal ein Blatt durch Sonnenbrand zu verlieren.

6. Orchidee und Mensch mögen frische Luft

Stellt euch vor ihr sitzt den ganzen Tag in einem Raum ohne Fenster. Und die Tür ist ebenfalls verschlossen. Keine Möglichkeit frische Luft herein zu lassen. Unangenehme Vorstellung, oder? Ich finde schon. Und genau so geht es auch euren Orchideen. Zwar mögen sie keine andauernde Zugluft, wohl aber eine kurze Frischluftzufuhr mehrmals am Tag. Für Mensch und Orchidee ist es also ideal, mindestens morgens und abends einmal Stoßzulüften.

7. Mutter und Kind zu trennen ist mitunter schwer

Neben der Vermehrung durch Samen können Orchideen sich sozusagen auch selber Klonen. Dazu bilden sie an den Blütentrieben oder aber am Stamm so genannte Kindel. Wer Kinder hat weiß, dass es mitunter schwer fällt, sie ziehen zu lassen, wenn sie flügge werden. Manchen fällt es wahrscheinlich schwerer als anderen. Genauso ist es bei den Orchideen. Es gibt die, die ihre Kindel fast von selbst abfallen lassen und bei denen es nur einen leichten Ruck benötigt, um das Kindel von der Mutterpflanze zu trennen. Und es gibt solche, deren Stammkindel sind so fest mit der Mutterpflanze verwachsen und die Wurzeln so ineinander verschlungen, dass es fast unmöglich ist, die beiden ohne Verluste zu trennen. In so einem Fall sollte man nichts mit Gewalt erzwingen und im Zweifel das Kindel einfach bei der Mutter im Topf lassen. Mit Glück blühen beide dann eines Tages gemeinsam und das kann wunderschön aussehen.

Fallen euch noch weitere Gemeinsamkeiten von Mensch und Orchidee ein? Postet sie gerne unten in die Kommentare!

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